Prozessauftakt am Landgericht Tübingen: Der 24-jährige Angeklagte soll Teil einer Bande gewesen sein, die mit sogenannten Schockanrufen Menschen um ihr Geld und Wertgegenstände gebracht haben. Dabei sollen sich die Täter am Telefon als Polizisten ausgegeben haben. Auch die Masche, dass ein Angehöriger einen Autounfall hatte und nun eine Kaution fällig sei, kam zum Einsatz. In drei konkreten Fällen erbeuteten die Täter rund 430.000 Euro. Vor Gericht ließ der Angeklagte erklären, er bereue die Taten zutiefst und entschuldige sich bei den Opfern. Ein Urteil soll Mitte März fallen.